Ziel des Projektes "Digibonus II" war die Verbesserung der Behandlungsqualität, Ressourcenschonung und Schutz der Mitarbeiter.  Dieses Projekt wurde durch das Landesprogramm Wirtschaft und den Digitalisierungsfonds der Förderinitiative "REACT-EU" gefördert. 

Im Rahmen des Projektes wurde das klassische, analoge Röntgen durch digitale Röntgentechnik ersetzt. Im Zuge des Projektes wurde die vorhandene analoge Röntgentechnik demontiert. Das zuvor vorhandene OPG wurde durch ein 2D-Panorama-Röntgengerät, ersetzt. Das vorhandene, intraorale Röntgengerät  wurde um digitale Speicherfolien und einen Speicherfolienscanner ergänzt, um auch dieses Gerät in die nun digitale Umgebung einbinden zu können.  Begleitend zu dem hier beschriebenen und geförderten Projekt wurde in den Behandlungs-zimmern ebenfalls eine Digitalisierung vorgenommen, um die digitalen Röntgenbilder auch direkt am Patienten befunden und besprechen zu können.

Die angestrebten Projektziele wurden vollständig erreicht: Durch das digitale Röntgen und die damit entfallende Wartezeit, die zuvor durch die Entwicklung des Röntgenfilms entstan¬den ist, ergibt sich eine Zeitersparnis, die sich u.a. in einer geringeren Behandlungszeit und Wartezeit für die Patienten niederschlägt. Der weggefallene Entwicklungs¬prozess erlaubt nun auch den Verzicht auf giftige Röntgenentwickler, was dem Mitarbeiter- und Umwelt¬schutz in hohem Maße zuträglich ist. Durch das Vorliegen digitaler Röntgenbilder können diese jetzt über die TI-Infrastruktur einfach und schnell an Kollegen und andere Stellen übermittelt werden. Auch die Archivierung erfolgt nun automatisch, dies vereinfacht die Verwaltung und damit verbundene Belastung der Mitarbeiter, die sich dadurch intensiver um die Patienten kümmern können. Auch das Risiko von Datenverlusten durch verloren gegangene Röntgenbilder wurde minimiert. Durch die nun verfügbare automatische Patientenpositionierung im digitalen, extraoralen Röntgen kommt es jetzt zu weniger Fehlbelichtungen und damit zu weniger Strahlenbelastungen für alle Beteiligten. Weiter ist die Strahlenbelastung für die Patienten auch bei einzelnen Bildern reduziert, da durch die gegenüber den analogen Röntgenfilmen sensibleren Speicherfolien eine geringere Strahlendosis erforderlich ist. Auch die Behandlungsqualität konnte verbessert werden, da die digitalen Röntgenaufnahmen ein erheblich detailreicheres Bild zeigen, was die Diagnosestellung und die anschließende Behandlungsqualität verbessert. Unklare Röntgen-Befunde sind nun deutlich seltener geworden. Alles in allem wurde mit diesem Projekt die Digitalisierung der Zahnarztpraxis einen erheblichen Schritt vorangebracht und die avisierten Projektziele erreicht, teilweise sogar übertroffen (höherer Detailreichtum der digitalen Röntgenbilder).  

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